AmsterdamMarathon

Hier gibt es die Laufberichte zu den Teilnahmen 2009 und 2015

Der Wildeshauser Lauftreff beim Amsterdam Marathon 2015 – ein Bericht von Fritz Rietkötter

Amsterdam Marathon, einer der Großveranstaltungen in Europa, wo man eigentlich einmal gewesen sein sollte. Über 40.000 Läufer auf den Hauptdistanzen 8km, Halb- und Marathon. Dazu jede Menge Multi-Kulti-Kulti, Spektakel an der Strecke und nicht zuletzt die beeindruckende Stadt Amsterdam mit ihren Gegensätzen von moderner Architektur und historischen, landestypischen Bauten. Und mitten drin der Wildeshauser Lauftreff mit 33 Aktiven (Läufer und Fanbegleitung). Dass das eine spannende Fahrt würde, war schon im Vorwege klar.

 

Los ging es am Samstag Morgen, pünktlich um 6.00 Uhr. Das WLT.Team fand sich auf dem Parkplatz am Kreishaus Wildeshausen ein, von wo es mit einem eigenen Bus in Richtung Amsterdam ging. Unsere Bus – Crew machte, dass kann man zweifelsfrei festhalten, einen super Job. So konnte es also stressfrei auf die Reise gehen. Dem ersten Anschein folgend mag es sich mit 6Uhr noch etwas früh angefühlt haben, später bei der Startunterlagenausgabe auf der Marathon-Messe zeigte sich aber, dass die Zeit gut gewählt war. Denn so bekamen wir vor dem großen Teilnehmerandrang unsere Startunterlagen und mussten nicht unnötig viel Zeit mit warten verschwenden.

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Das WLT.Team, eine erfolgreiche Truppe !

                                                                                                                                                                                                                                                                                                      

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Plünderung des Kuchenbufetts, irgendwo in Holland

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Sogar in Utrecht kannte man uns

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Abendessen, es war ziemlich laut...

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Auf dem Weg zur Marathonmesse

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Entern des Ausflugsschiffes!

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Der Marathontag konnte starten, der Bus war akkreditiert

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Abolung der Startunterlagen

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und in aller Ruhe durch die Grachten von Utrecht

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Das WLT.Team,auf dem Weg zum Olympia Stadion

Außerdem konnten wir bei der traditionellen Kaffee-Kuchen-Pause zur Streckenhalbzeit in aller Ruhe unseren Kuchen verdrücken und die Busfahrt nach Amsterdam so gemütlich halbieren. Nach der Marathon - Messe stand schließlich noch das WLT.Rahmenprogramm auf der Tagesordnung. Als erstes Ging in die tolle Stadt Utrecht, wo wir u.a. eine historische Grachtenfahrt unternahmen und anschließend stressfrei im Hotel ankamen. Dort stand nicht nur schlafen auf dem Programm, sondern auch die die eigene WLT.Pasta-Party. Das eine solcher Programm-Punkt nicht ohne viel Spass und gute Laune „abgearbeitet“ wurde, kann man sich vorstellen.

Der nächste Morgen startete um 6.00 Uhr mit dem Frühstück im Hotel und der ewig gleichen Frage, was zieht man zum Laufen an? Interessant war zu beobachten, dass alle hell wach und guter Dinge waren. Es konnte also gut gestärkt und mit der hoffentlich richtigen Laufbekleidungsauswahl in einen erlebnisreichen Tag gehen, der viele Erwartungen übertreffen sollte.

Bekam man schon am Vortag einen kurzen Einblick, was es bedeutet, auf einer Lauf-Großveranstaltung dabei zu sein, wurde es am Sonntag Morgen noch grandioser. Von der Kleiderbeutelabgabe ging es ins Olympia Stadion. Es war ein riesen Gewusel vor und neben dem Stadion und dennoch blieb alles ruhig und perfekt strukturiert. Als erster Block sammelte sich das Hauptfeld der Marathonläufer im Olympia Stadion von Amsterdam, da wo später alle Läufe ins Ziel kamen. Über 14.000 Läufer in 6 Startfelder unterteilt. Dazu auf den Rängen die Zuschauer sowiedie Stimmungsmusik aus den überdimensionalen Boxen, die überall aufgestellt waren. Das war bereits früh Morgens der erster emotionaler Höhepunkt. Das Wetter mit leichtem Niesel und frischen 8 Grad war auch optimal, es konnte als losgehen.

Um 9.30h wurden schließlich zunächst die Eliteläufer auf die Strecke geschickt und anschließend Startblock um Startblock an in den Startkorridor geführt. Über uns kreiste ein Hubschrauber, auf riesigen Videowänden hatten alle einen super Überblick, was da genau im Stadion passierte. Dazu hin und wieder die Live Schaltung zu den schnellen Kenianern, die später sogar einen Streckenrekord aufstellten. Das beeindruckend jeden.

Unser WLT.Marathon Team war mitten drin. Erst die Stimmung aufsaugen, dann selber auf die Strecke. Es war einfach genial. Auf den Rängen haben wir dann auch unsere Halbmarathonis und 8km-Läufer gesehen, die sich dieses Spektakel aus „sicherer Position“ angeschaut haben. Wissentlich, dass sie später alleine bei den Halbmarathonis mit fast 18.000 Starten selber an der Startlinie stehen werden.

Dann ging es los. Unser Startblock wurde an die Startlinie geführt. Schließlich setzen wir uns in Bewegung, erst eine langsame Runde durchs Stadion, dann durchs Marathontor raus in die Stadt und das Umland. Jetzt war es also soweit. Jetzt galt es, das eigene Laufziel zu erreichen. In diesem Fall hieß es, einen tollen Marathon zu genießen, den Flair von Amsterdam aufzunehmen und „ganz nebenbei“ für Maria der Motivationscoach zu sein. Die wollte eigentlich mit einer Zeit von knapp unter 5 Stunden ins Ziel und damit die Frankfurter Zeit bestätigen. Aufgrund des fast perfekten Laufwetters wurde dieses Ziel jedoch schnell korrigiert. Die ersten 10km liefen optimal. Immer eine Geschwindigkeit von um die 6:20min/km bescherten eine erste Zwischenzeit von 1:03h auf 10km. Dann folgte wieder 1:03h auf den nächsten 10km, so dass wir mit 2:06 durch die 20km – Marke liefen. Ich rechnete die Endzeit hoch und es war wurde klar, dass wir Marias persönliche Bestzeit von 4:44h knacken können. Wir mussten „nur“ die unausweichlichen körperlichen Tiefs auf dem zweiten Teil des Marathon halbwegs gut durchstehen, dann sollte es klappen.

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die waren morgens schon super drauf

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Tschüss bis nachher

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der Superhyp

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Mittig und vorne, überall WLTler

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gemeinsam durch die Straßen von Amsterdam!

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Und nochmal durch Musik

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und wir mitten drin

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Holländer können auch singen

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Das Museum, vorne rein...

 Aber was passierte da eigentlich genau auf den ersten 20km? Nachdem es aus dem Olympiastadion raus ging, folgte erst eine kurze Strecke durch die Stadt und anschließend schon der erste Höhepunkt, es ging direkt durch das Rijksmuseum . Das Läuferfeld passierte die Museumspassage die die Amsterdamer Innenstadt mit dem Süden von Amsterdam verbindet. Das Rijksmuseum zieht Jahr für Jahr hunderttausende Besucher aus der ganzen Welt an und wir liefen mit 14.000 Marathonis da einfach mal durch. Später folgten auf gleichem Streckenteil die 8km und Halbmarathonis. Einfach beeindruckend.

Von dort aus ging es in Richtung der Amsterdamer Skyline. Vorher noch an einen Streckenteil, wo sich das Läuferfeld sozusagen begegnete. Auf der gegenüber liegenden Seite bei ca. km5 kamen uns die Läufer entgegen, die den Skyline – Teil schon hinter sich hatten. Entlang von beeindruckenden Hochhäusern ging es schließlich weiter. Dann kamen wir an den Punkt, wo uns das 8km Läuferfeld auf der Gegenseite entgegen kam. Auf beiden Seite der 4-spurigen Straße die Zuschauer, die ordentlich Stimmung machten, da drin die zweigeteilte Laufstrecke. Stimmung pur.

Dann weiter durch Amsterdam und ran an die Amstel. Hier ging es jetzt ca. 7,5km auf der einen Flussseite Richtung Amstel und dann auf der anderen Seite wieder zurück Richtung Amsterdam. Vorbei an stattlichen Herrenhäusern und einigen Mühlen, die dürfen ja nun wahrlich nicht fehlen. Dieser eher ländliche Streckenabschnitt bietet tolle Weitsichten und man kann auf der Gegenüberliegenden Flußseite die zurückkommenden Läufer sehen, dazu viel Unterhaltung auf und neben dem Fluss. Außerdem läuft man auch auf einem Teil der ehemaligen Olympiastrecke. Es wurde nie langweilig. Auf der anderen Fluß-Seite durchläuft man schließlich die Halbmarathonmarke. Und das war wieder der Zeitpunkt für die Zeitkontrolle. Maria lief neben mir ruhig und rund. Alles schien im Lot. Manchmal ein etwas verzerrter Blick, aber es ja Marathon. Die Hochrechnung der Zielzeit lag weiter im gesteckten Rahmen, also weiter.

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... und hinten wieder raus, aus dem Museum

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Links die 8km Läufer

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Der konnte auch singen, auf der Amstel

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Skyline

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da fehlt doch was...

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und auf der Amstel fliegen, das war beeindruckend

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Und der mitten drin in der Hochhäuser-Schlucht

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Holland ohne Mühle geht garnicht

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und wieder Party - Musik auf die Ohren

Nun galt es unbedingt, das Tempo zu halten. Denn 4:44h standen als „korrigiertes Ziel“ auf dem Programm. Jetzt wurde die Strecke aber auch, im Vergleich zum ersten Teil, anspruchsvoller. Lange, leichte Steigungen, hin und wieder über Brücken und dann diese langen graden Straßen durch Amsterdam, die auch den Laufgeist forderten. Maria hielt ihr Tempo und durchlief die dritten 10km 1:06h. Das war top. Wir kamen auf diese Weise mit ausreichend viel „Zeitüberschuss“ in den Teil des Marathons, wo der eigentliche Marathon erst beginnt, nämlich um die Kilometer 30 – 40. Hier merkt man jeden Schritt, hier beginnen die Leiden der Marathonläufer. Wir nahmen etwas Geschwindigkeit raus, liefen langsamer durch die Verpflegungszonen und konnten dennoch Zeiten um die 6:50min/km halten. Der Laufrhythmus hielt, trotz aller Strapazen. Das eine oder andere Lächeln auf Marias Gesicht verriet, dass die Grundkonstitution stimmte.

Eigentlich gab es viel zu lachen. Überall an der Strecke die unzähligen DJs. Die auf speziell preparierten VW-Bussen, Minis, LKWs und anderen fahrbaren Untersätzen Ihre Soundanlagen montiert hatten und dem Läuferfeld mächtig Bass und jede Menge Stimmungslieder auf die Ohren gaben. Dazu das geniale Publikum, das keine Gelegenheit ausließ, die Läufer lautstark zu unterstützen. Tanzend und singende, eine unglaubliches Atmosphäre, die sich den Läufern bot. Man musste einfach mitgerissen werden. Dann weiter Richtung Ziel, entlang von Grachten, von Zuschauerspalieren. Alle waren gut drauf. An der Strecke standen zudem immer wieder Mitglieder des Mental-Support-Teams des Veranstalters. Das waren junge Leute, die an „schwierigen“ Stellen postiert wurden, um die Läufer gezielt anfeuern. Bei aller Euphorie durfte man allerdings nicht vergessen, es war Marathon. Das hieß, Maria anfeuern (was nicht immer leicht war), Zwischenzeiten kontrollieren, Geschwindigkeit konstant halten und wieder ran an die Verpflegung. Jetzt war auch die Zeit, wo ich zum Wasserträger „umfunktioniert“ wurde. Maria lief durch die Verpflegung, ich holte Wasser, Banane und oder Elektrolytgetränke. Lief auf und sie legte nach dem ganzen Trubel an den Verpflegungsstellen Ihre „Auftankphase“ ein. So blieb sie im Laufrhythmus und ich konnte mich nützlich machen… Naja und nützlich machen hiess auch, die Zuschauer am Streckenrand zu motivieren, ihre Anfeuerungen fürs Läuferfeld weiter hoch zu halten. Da musste man einfach auch mal ein kleines Lied anstimmen: ohne Holland fahren wir zur EM. Ich hatte allterdings vorher geprüft, ob die Absperrungen in Ordnung waren :- ) Alle hatten Spass und mich keiner deswegen in die Menge gezogen. Also weiter. Wieder auf Maria auflaufen, motivieren, Zeiten kontrollieren, Marathon laufen eben.

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die hatten eine Mission zu erfüllen, nur welche?

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Es wurde enger an den Straßen

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dann noch 500 Meter

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Die Blues Brothers mit Musik am Gürtel

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die haben mir sogar ihr Bier hingehalten

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und wieder WLTler an der Strecke!

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da musste ich einfach mitsingen, bei km34

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das lässt man sich nicht zweimal sagen. Kohlenhydrate!!

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und dann rein ins Ziel, geil!!

Schließlich ging auf die letzten Kilometer, hier kann man alles Gewinnen und alles verlieren. Hält die Fitness? Maria hatte sich wieder erholt, hatte ihren Tiefpunkt um km34 überstanden. Wir hielten aber weiter unser ruhigeres Tempo. Damm kam das 40km-Tor in Sicht. Beim Durchlaufen ein letzter Blick auf die Uhr. Jetzt konnte nichts mehr passieren dachte ich noch bei mir. Wieder Maria anfeuern. Km41, es lief. Dann von weitem der Blick auf die Rechtskurve vor dem Station. Dahinten liegt das Ziel. Die Zuschauerreihen werden noch enger. Musik, applaudierende Zuschauer. Endlich erreichten wir die Rechtskurve. Von links hörte ich plötzlich unsere Namen. Einige unserer 8km – Läufer standen an der Strecke und feuerten uns an. Genial, toll. Schließlich durchs Marathontor und rein ins Stadion. Da wo es morgens auf die Strecke ging hatten wir jetzt die letzten Meter unter den Füssen. Direkt am Einlauf zur Aschenbahn stand eine gut 20köpfige Sambagruppe, die die Stimmung nochmals anheizte. Schließlich die letzten 200Meter. Diese berühmten Meter, für die man sich quält, für die man trainiert. Die Ziellinie, darüber die große Digitaluhr, wieder einer dieser emotionalen Zieleinläufe. Die Freude, es abermals geschafft zu haben, egal der wievielte Marathon es ist. Und dann war es tatsächlich vollbracht, bei 4:38h blieb die Zeit stehen. Im Zielbereich fanden sich schnell die anderen WLT.Marathonis wieder, die grünen WLT.Shirts sind schließlich nicht zu übersehen. Alle waren geschafft und zugleich glücklich ob der erreichten Ergebnisse.

Nach dem Duschen fand sich schließlich nach und nach das gesamte WLT.Team am vereinbarten Treffpunkt ein. Alle mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht, wohl wissend, dass sehr gute persönliche Laufzeiten erzielt und ein ereignisreiches Laufwochenende erlebt wurde.

Will man diesen Lauf zusammenfassen, fällt mir sofort das Zitat eines WLTlers ein, dass das Wochenende gar nicht besser hätte beschreiben können: „Der Lauf war für mich ein sehr persönliches und emotionales Erlebnis. Dabei war gar nicht der Zieleinlauf entscheidend, sondern meine Eindrücke auf der Strecke. Ich habe wirklich die ganzen Strecke genossen. Es war ein permanentes Wechselspiel aus super Stimmung, Anstrengung, Gemeinschaft, individuellem Lauf, Schmerz, Unterstützung und vieles mehr.“ Irgendwann werde ich wieder kommen, ganz sicher. Denn der Amsterdam Marathon ist eine Reise wert.

Die Ergebnisse im Einzelnen (Name | Distanz | Zeit|AK-Platz)

Ralf Lietz

TCS Amsterdam Marathon

3:38:48

419

M50

Wolfgang Jürgens

TCS Amsterdam Marathon

3:51:56

970

M45

Marc Thesing

TCS Amsterdam Marathon

4:07:20

1084

M35

Frank Stöver

TCS Amsterdam Marathon

4:36:18

1462

M45

Josef Varnhorn

TCS Amsterdam Marathon

4:36:35

1472

M45

Fritz Rietkötter

TCS Amsterdam Marathon

4:37:56

1484

M45

Maria Schmitt

TCS Amsterdam Marathon

4:37:57

204

W50

Holger Heuermann

TCS Amsterdam Marathon

4:41:40

1505

M45

Dennis Davedeit

TCS Amsterdam Marathon

4:41:40

1506

M45

Sandra Kürbis-Edzards

TCS Amsterdam Marathon

4:47:09

413

W40

Matthias Webendörfer

TCS Amsterdam Marathon

4:47:09

1527

M45

Alwin Koch

Mizuno Halve Marathon

1:58:05

5061

 

Carsten Paterssen

Mizuno Halve Marathon

2:00:17

5563

 

Andreas Meyer

Mizuno Halve Marathon

2:00:54

5667

 

Heiner Henkensiefken

Mizuno Halve Marathon

2:02:03

5847

 

Peter Dietmann

Mizuno Halve Marathon

2:15:13

7353

 

Daniel Borchers

Mizuno Halve Marathon

2:23:59

4842

 

Panja Heuermann

Mizuno Halve Marathon

2:24:00

4773

 

Heike Kosten

Mizuno Halve Marathon

2:24:01

4774

 

Susanne Lüken

Mizuno Halve Marathon

2:24:01

4777

 

Gunda Knickmann

TCS 8 kilometer

42:57

244

 

Horst Fiebig

TCS 8 kilometer

46:34

946

 

Astrid Maas

TCS 8 kilometer

46:45

650

 

Uta Leukering

TCS 8 kilometer

49:34

1080

 

Evelin Varnhorn

TCS 8 kilometer

54:36

1684

 

Christine Stelzig

TCS 8 kilometer

55:16

1756

 

Ina Henkensiefken

TCS 8 kilometer

1:03:08

2166

 

Patricia Webendörfer

TCS 8 kilometer

1:03:40

2181

 

Die 8km und Halbmarathonis leider ohne AK-Angabe

14.000 Marathonis

18.000 Halbmarathonis

8.000 8km + KidsRun und FirmenRun

 

 

 

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Fritz Rietkötter m (253x450)

Naja, mit den Laufschuhen wäre der Marathonlauf sicherlich etwas schwierig geworden....

 

Aber die holländer waren so gut drauf, die hätten vermutlich noch ein zweites Paar für den Zieleinlauf besorgt.

Es gab so viel zu sehen und zu höhren, dass ist schon beeindruckend gewesen.

Und alles was irgendwie nach Box aussah, wurde angeschlossen, um jede Menge Musik mit voller Dröhnung ins Läuferfeld zu blasen.

 

Eine einmalige Stimmung !

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Das ist die Organisation 2015 als grobe Struktur der Amsterdamer Marathon - Tage am 17. und 18.10.2015:

Das Motto in diesem Jahr lautet: "Lasst uns den Käse mit Frau Antje rollen..."

WLT.Anmeldungen: aktuell 33 Teilnehmer

Die geplante Teilnahme am Amsterdam Marathon wird sicherlich wieder ein ganz besonderes Marathonwochenende werden! Nicht nur, dass wir die gewohnten Regionen der deutschen Marathonteilnahmen verlassen, auch Amsterdam bietet neben dem Lauf - Event eine Menge hoch interessanter historischer Sehenswürdigkeiten (...und damit sind nicht nur die Coffe Shops und das Rotlicht - Viertel gemeint...). Den Bericht zur Fahrt 2009 findet Ihr weiter unten!

Natürlich wird es auch in diesem Jahr wieder die gemeinsame Vorbereitung auf dieses Lauf - Event geben, damit die Laufstrecken variabel bleiben und der Spass am Laufen auch im Vorfeld zu diesem Event nicht zu kurz kommt. Darauf, wie das diesjährige “rund-um-sorglos-Paket” insbesondere zu Amsterdam aussieht, darf also wieder jeder gespannt sein.

WLT.Kick-Off - Veranstaltung:

Dienstag 13.10.2015 - Ort wird noch bekannt gegeben

 

Abfahrt Samstag:

8.00 Uhr, Treffpunkt wird noch bekannt gegeben

 

Ablauf Samstag in Amsterdam:

Besuch der MarathonMesse mit Abholung der Start - Unterlagen

WLT.Stadtrundfahrt mit allen High - Lights dieser Multi-Kulti-Stadt

Bezug der Hotelzimmer

WLT.Pasta - Party in Amsterdam incl. Bekanntgabe der Ablaufdetails für Sonntag

 

Ablauf Sonntag:

Frühstück ab 6.00 Uhr

gemeinsame Anfahrt zum Startgelände

14.00 Start HalbMarathon / 10.30 Uhr Start Marathon - - Zielschluss 17.00 Uhr (viel Zeit für den Marathon)

Treffen aller Läufer Halbmarathon / Marathon am Meeting - Point im Zielgelände --Zeit wird noch bekannt gegeben.

Gemeinsame Abfahrt gegen 19.00 Uhr ab Amsterdam

 

Organisation:

Fritz Rietkötter / laufen@wildeshauser-lauftreff.de

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Der Wildeshauser Lauftreff beim Amsterdam Marathon – ein Bericht von Fritz Rietkötter

Über 25.000 Läufer aus über 60 Nationen verliehen dem diesjährigen Amsterdam Marathon einen außergewöhnlichen internationale Atmosphäre. Allein auf der Marathonstrecke gingen über 10.600 Läufer an den Start. Bei diesem Lauf High Light war der Wildeshauser Lauftreff war auf allen drei Streckenwettbewerben mitten drin und hatte sogar wieder eine eigene Fantruppe zur Anfeuerung dabei. Und wie sagte Matthias nach seinem tollen Halbmarathon: das hat mich auf der Strecke nochmal richtig motiviert, um mein persönliches Ziel zu erreichen!

 

Wie gewohnte startete auch dieses Marathonwochenende am Samstag mit dem frühmorgendlichen Sammeln der WLTler zur gemeinsamen Abreise in Richtung Amsterdam. Nur das Wetter schien von unserer Tour noch nicht wirklich Notiz genommen zu haben. Es regnete unablässig und auch der Wetterbericht verhieß für den Tag nichts Gutes. Einzig der Ausblick auf das Sonntagswetter nahm den permanenten Regen die Nervigkeit, denn laut den ambitionierten Wetterfröschen sollte der Sonntag mit Sonne und Temperaturen um die 12 – 15 Grad ein optimales Laufwetter bereit halten. Vorweg gesagt sei angemerkt, dass es auch so kam.

WLT.Läufer und Fangruppe

Auf den Weg nach Amsterdam gab es dann auf ungefähr halber Strecke den üblichen Zwischenstopp, um nicht nur einen Kaffee zu trinken, sondern und vor allem, um den mitgenommen Kuchen zu verzehren. Eine mittlerweile schon zur Tradition gewordenen Pause, die für mich schon den ersten Höhepunkt eines solchen Laufwochenendes darstellt. Wann kann man schließlich sonst schon am Samstag Vormittag ohne schlechtes Gewichtsgewissen Kuchen verspeisen…

Kuche für alle!!

Taktikbesprechung mal anders...

Trotz eines leichten Staus kamen wir im Zeitplan liegend in Amsterdam an und konnten auf der Marathonmesse nicht nur die Startunterlagen abholen, sondern uns auch über die eine oder andere Laufszenen - Neuigkeit informieren. Dass Hans seinen Strumpf – Vorrat aufgebessert hat, sei hier nur am Rande für die Eingeweihten erwähnt. Schickes, windschnittiges Design, eng anliegend und mit dem Versprechen beseelt, die zu erlaufende Marathonzeit deutlich zu verbessern. Alles Weitere sollten Interessierte mit Hans persönlich besprechen!

Von der Marathonmesse ging es dann durch die Amsterdamer Innenstadt, sozusagen als kleine Stadtrundfahrt, zum zur Zeit angesagtesten Pfannkuchen – Bäcker der Region. Das es eine Herausforderung ist, mit den Kleinbussen durch Amsterdam zu fahren, war im Vorwege klar. Das diese aber durch Baustellen und unorganisiert umher laufenden und Rad fahrende Holländer zusätzlich erschwert würde, war eine neue Erkenntnis. Der Pfannkuchen- Bäcker hat ganze Arbeit geleistet und seinem guten Ruf alle Ehre gemacht. Selbst Pfannkuchen – Skeptiker in unseren Reihen konnten von diesem Nationalgericht der Holländer überzeugt werden.

Schließlich ging es weiter in Richtung Schipohl, wo unser Hotel wartete und wir den Abend mit einer abschließenden Taktikbesprechung bei mineralhaltigen Getränken ausklingen ließen.

Der Sonntag Morgen zeigte dann schon früh, welch hervorragendes Laufwetter uns erwarten sollte. Blauer, klarer –wenn auch morgens noch dunkler- Himmel bei leichten Minustemperaturen sorgte nicht bei allen WLT.Läufern für Freude –aber wozu gibt es schließlich Handschuhe? Bereits auf den großen Lauf fokussiert, traf sich die Marathongruppe zum 6.00Uhr Frühstück und fuhr schließlich gemeinsam zum P+R, von wo aus es mit der S-Bahn zum Start/Zielbereich im Amsterdamer Olympiastadion ging. Auch die Halbmarathongruppe, die mit den Bussen 3 Stunden später folgte, haben die Parkplatzprobleme der Busse (aufgrund der Fahrzeughöhe) bestens gemeistert und sind pünktlich im Startbereich angekommen.

Schon jetzt, über eine Stunde vor dem eigentlichen Startschuss, spürte man bereits den besonderen Scharm dieser Multi-Kulti-Veranstaltung. Eine Top organisierte Veranstaltung, die tausende Läufer aus aller Herren Länder

zusammen bringt. Kurz vor dem Start, als wir in den Startblöcken im Olympiastadion standen, dröhnte holländische Musik aus den Lautsprechern und lies die Stimmung unter den Läufern und Zuschauern weiter ansteigen. Gestartet wurde in unterschiedlichen Blöcken. Erst eine halbe Runde unter dem Applaus der Zuschauer durchs Station und dann durchs Marathontour in die Stadt. Auch in der Stadt war Stimmung auf ganzer Strecke angesagt. Samba – Gruppen, Orgelmusik, Partybands, DJs auf alten VW – Bussen. Wer hier nicht Spass hatte, dem konnte man nicht mehr helfen. Der Höhepunkte folgte jedoch, als wir ca. 10km am Fluss Amstel liefen. Wie aus dem nichts ertönte plötzlich Live Musik. Eher im Spass meinte ich noch zu Ralf, das auf dem Schiff, das uns langsam auf den Fluss entgegen kam, sicherlich eine Party gefeiert würde. Bei näherem Hinsehen war aber klar, man hatte eine Bühne installiert, auf der ein Band spielte. Der alte Karn schipperte langsam den Fluss entlang und die Band machte Stimmung ohne Ende, Multi-Kulti eben. Ob dirt süsslicher Rauch aufstieg, war aus der Ferne aber nicht zu ersehen. Von dieser Art der Musikbühne gab es gleich zwei Varianten, eine super Idee!

Auch „landschaftlich“ hatte der Amsterdam Marathon alles zu bieten. Grachten, an deren Ufer Hausboote lagen. Alte Häuserzeilen im Sonnenschein, die Amsel entlang typisch holländische Landschaft außerhalb Amsterdams mit tollen Herrenhäusern, Windmühlen, Parks und immer wieder die Grachten in Amsterdam. Wie sagte Hartmut so treffen: ein Bild wie im Märchen.

Gelaufen wurde natürlich auch. Ein Stadtkurs, der nur zwei leichte Steigungen hatte. Eine resultierte aus einer Unterführung, aus der es wieder hoch ging und eine aus einer leichten Anhöhe, die eher die Form einer Erhebung hatte. Die gesamte Strecke bot besten Laufuntergrund und immer wieder neuen Eindrücke aus der Multi-Kulti-Stadt. Liefen die ersten Kilometer noch recht entspannt dahin, um erst einmal den Laufrhythmus zu finden, folgte Kilometer um Kilometer auf ebener schneller Strecke. Der Körper lief wie ein schweizer Uhrwerk in Holland und absolvierte die Belastung ohne murren. Selbst der Wind hielt sich an diesem Tag zurück und kam nur entlang der Amstel etwas aus der Deckung, was aber kein wesentliches Konditionsproblem mit sich brachte. Da dieser Marathon für mich ein reiner Spassmarathon war, ging der Blick zur Pulsuhr nur hin und wieder rein sporadisch. Nur nicht überdrehen und immer wieder etwas langsamer werdend, um Fotos von der Strecke, dem Läuferfeld und den Zuschauern zu machen. Ralf, der neben mir lief und seinen ersten Marathon bestritt, musste hin und wieder an sein manchmal zu forsches Tempo auf den ersten Kilometern erinnert werden, konnte dann aber auch seinen Rhythmus bestens umsetzen. Einzig ein Teilstück um Kilometer 30 war eher etwas monoton, wo es durch ein Gewerbegebiet ging. Hier war etwas Konzentration auf den Laufrhythmus angesagt, der aber schnell wieder von einem New Yorker durchbrochen wurde, der plötzlich neben mir lief. Erfahrungsaustausch international dachte ich nur. Ein Amerikaner und ein Deutscher unterhalten sich gute 10 Minuten auf Englisch in Amsterdam beim Marathon über die großen Stadtmarathons dieser Erde. Amsterdam macht eben Spass und ist ein Erlebnis.

Schließlich ging es durch den Amsterdamer Park und auf die letzen Meter zum Ziel. Der Zieleinlauf im Olympia Stadion war wieder gesäumt von unzähligen Zuschauern, die diesen Zieleinlauf zu einem emotionalen Höhepunkt werden ließen.

Zieleinlauf

Auch wenn die Versorgung der Läufer im Zielbereich im Vergleich zu den deutschen Marathonveranstaltungen eher etwas mager ausfiel, so bleibt doch festzuhalten, dass Amsterdam eine Reise wert ist. Sicherlich hat das tolle Wetter seinen Beitrag geleistet, aber die gesamte Veranstaltung glänzte durch beste Organisation und freundliche Helfer an den Versorgungsstationen. Wer hier etwas schwächelte, wurde sofort angesprochen, aufgemuntert und mit Elan auf die weitere Strecke geschickt. Sicherlich werde ich hier ein weiteres Mal laufen, das steht heute schon fest.

Die Ergebnisse im Einzeln:

Hartmut Kramer

Marathon

3:44:11

Andt Willers

Marathon

3:44:16

Ralf Lietz

Marathon

3:56:21

Fritz Rietkötter

Marathon

4:02:46

Hans Kürbis

Marathon

4:25:33

Jan Ahlers

Marathon

4:56:09

Carsten Wulf

Marathon

3:44:55

Sandra Kürbis-Edzards

Marathon

ausgestiegen

Bernd Eylers

Mizuno Halve Marathon

1:40:20

Martina Menke

Mizuno Halve Marathon

1:53:25

Souraya Debbeler

Mizuno Halve Marathon

1:54:51

Claudia Hollmann

Mizuno Halve Marathon

1:58:04

Matthias Webendörfer

Mizuno Halve Marathon

1:58:24

Petra Rupprecht

Mizuno Halve Marathon

2:00:07

Heike Eylers

Mizuno Halve Marathon

2:09:31

Maria Schmitt

Mizuno Halve Marathon

2:17:17

Michaela Moormann

Mizuno Halve Marathon

2:17:19

Patricia Webendörfer

Menzis 8 kilometer

0:53:20

 

 

 

Einlauf ins Olympiastadion

Weitere Impressionen von diesem Wochenende gibt es in der nachstehenden Fotogalerie:

WLT.Gruppe

Kuchen, was will mehr

Gute Laune beim Pfnnkuchenbäcker

Amsterdam und seine Hausboot

Amsterdam uns seine Grachten

Kirche auf der Strecke

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Konzentration vor dem Lauf

Startgebiet

Historie in Amsterdam

Das Läuferfeld unterwegs

Musik

noch mehr Musik

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Windmühle musste auch sein

Betrieb überall

Auf der Amstel

An der Amstel

Tolle Landschaft um Amsterdam

Fangruppe aktiv

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Fans aktiv beim Marathon

Warten auf wen?

Wieder Musik

Und noch mehr Musik

Gruppen ohne Ende

Irgendwo auf der Strecke

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Was war mit dem Strumpf?

Tolles Weter

Kurz vor dem Stadion

Im Stadion

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