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Auf dieser Seite gibt es zwei Laufberichte zum London Marathon: |
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Run to London-Marathon 13.April 2014 - ein Laufbericht von Matthias Webendörfer Drei Freunde auf dem Weg nach London Letztes Jahr entstand für uns der gemeinsame Traum, einmal beim London-Marathon dabei zu sein. Nach dem wir auf der Warteliste standen, erhielten wir für dieses Jahr unsere Startplätze. Am Freitag,10.April, wurden wir von Simone, Hartmut's Frau, zum Flughafen nach Bremen gebracht. Der Flug mit Ryanair Richtung London klappte wie gewünscht. Natürlich genossen wir den besonderen Service der bevorzugten Behandlung beim Einstieg , bisschen Luxus muss nun mal sein. Wie geplant landeten wir in Stanstedt. Weiter ging es mit dem National Express (Shuttlebus ) nach London-Vitoria Station. Um sich die nächsten Tage in London fortbewegen zu können, mussten wir uns erst einmal Tickets für die U-Bahn bzw. Bus besorgen. Also Geduld mitbringen und sichan der langen Warteschlange anstellen. Nachdem wir die Tickets besorgt hatten, ging es weiter zur U-Bahnstation Richtung Hotel. Unser Hotel lag in Kensington, in der Nähe vom Hyde-Park. Im Hotel angekommen checkten wir ein und brachten unsere Sachen aufs Zimmer. Hier wurden wir persönlich begrüßt (am TV-Schirm). Anschließend gingen wir auf Shoppingtour. Das Hotel war nur 3 Haltestellen von den tollen Geschäften entfernt, einfach super. Bevor es zurück zum Hotel ging, stärkten wir uns in einem Pub mit Burgern und Pines. Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück zur Marathonmesse. Das Messegelände lag etwas am Rande von London. Nach einer halben Stunde hatten wir auch diesen Ort erreicht. Viele Menschen hatten wohl den selben Traum wie wir. Als erstes holten wir unsere Startunterlagen ab, langes Anstehen war nicht nötig. Auf der Messe waren alle großen Ausrüster vertreten, auch alle Charité-Veranstalter, die Ihre Läufer am Start hatten. Einfach eine absolut perfekt organisierte Veranstaltung. Nach dem alles erledigt war, war es Teetime, also ab ins Teehaus. Nach einer gemütlichen Pause ging es auf Besichtigungstour. Man zeigte uns die schönsten Ecken von London. Sonniges Wetter mit einer steifen Brise war unser ständiger Begleiter. Bevor wir alle Abends ins Bett fielen, mussten wir uns erst einmal wieder im Pub stärken. Gut ausgeschlafen und gestärkt wurden wir vom Organisator um 07.00h am Hotel abgeholt. Nach einer Stunde hatten wir den Startbereich in Greenwich erreicht. Der Startschuss für die Profis war um 09.00h Unser Start erfolgte pünktlich um 10.00 h. Kaum hatten wir 1 Mile absolviert, fing dem ersten Läufer die Blase zu drücken. Erster Stopp war also nicht die Versorgung sondern die Reihe von Dixi-Klos. Die Stimmung an der Strecke war überwältigend. Die Londoner haben dicht an dicht am Straßenrand gestanden und uns angefeuert. Natürlich gab es auch reichlich Musikgruppen, die vor den vielen Pubs für Stimmung sorgten. Die ersten 10 km liefern für uns sehr gut, keine körperlichen Defizite. Die Versorgung war nicht so wie wir es vielleicht kennen mit Getränken und Obst. Es gab nur Wasser und Isogetränke aus Sicherheitsgründen in Flaschen. Es ging durch viele schöne Vororte von London. Nach 12 Mailen überquerten wir die berühmte Towerbridge. Auf der Brücke war absolut der Teufel los. So viele Menschen auf einem Haufen habe ich noch nicht erlebt. Nach ca. 20 Mailen (rund 32km) fing der Kopf an zu streiken. Der Körper fühlte sich gut, der Kopf sendete das Signal „will nicht mehr“. Nun waren die Begleiter (Hans und Harmut) gefragt. Zuerst gute Worte, dann das volle Programm. Hartmut sagte nur zu mir, langsam weiter laufen, an den Versorgungsstellen hole ich Dir die Wasserflaschen, eine zum Trinken und eine bekam ich in den Nacken gegossen. Nach 15min fragte mich Hartmut irgendetwas. Ich antwortet nur mit den Worten : „Arschloch“. Mein Tiefpunkt war überwunden. Die letzten 7km liefen wieder super. 800m vor dem Ziel war ich am überlegen , ob ich noch einen Sprint wage, aber diesen Gedanken warf ich fürs Erste über den Haufen Vom Buckingham-Palace vorbei bis zum Ziel waren es vielleicht noch 200m. Hans lief vor uns. Jetzt wollte ich es nochmal wissen . Ich gab Hartmut nur ein stilles Zeichen, dass ich Hans jetzt überholen werde. Ich sprinte mit Hartmut an Hans vorbei.Im Ziel angekommen war ich absolut happy mit meiner Zeit (04:45:36), gut 20min schneller als bei meinem ersten Marathon 2011 in Koblenz. Nach dem wir unsere Medaillen erhalten haben, ging es zum vereinbarten Treffpunkt. Den Abend verbrachten wir beim Italiener um die Ecke. Glücklich viel ich Abends in Bett. Am Montag verbrachten wir den Vormittag mit Shoppen, da unser Bus erst um 15.15h wieder Richtung Stanstedt fuhr. Wir landeten pünktlich um 21.45h in Bremen. Die tollen Bilder werde ich nie in meinem Leben vergessen. Es war für mich, und da spreche ich wohl für alle, ein Erlebnis. Den London-Marathon muss man einmal gelaufen sein. Wer weiß , wo es uns nächstes Jahr hin treibt. |
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Der London – Marathon, mein Laufhighlight 2007, von Maren Goedeke ... am Freitagmorgen um 06:30 Uhr ging es in Hannover los, der Flieger hob ab, das Abenteuer London-Marathon begann. Dank wetter.de hatten wir, dass sind Maren Goedeke (Wildeshauser Lauftreff), Sylvia Labed, Ulla Münzer, Frank und Daniela Stümpel und Gesa Engelbracht (pingpank.de/ Hannover) uns auf frühlingshaftes Wetter eingestellt und wurden nicht enttäuscht! Nach einem unerwarteten und ausgiebigen Frühstück in unserem wunderschön in Kensington gelegenen Hotel (Blick auf den Kensington-Park eingeschlossen) konnte unsere erste Erkundungstour bei einem perfekten Sonne-Wolken-Mix und 19° durch die Themsemetropole starten. Der Marathon rückte vorerst in den Hintergrund, statt dessen waren Picadilly Circus, Trafalgar Square, Big Ben, Westminster Abbey, die Mall, das Riesenrad „London Eye“ die Highlights unserer ersten Touristentour. Latte Macchiato am Ufer der Themse nach der Fahrt mit dem „London Eye“, Guinness in einem Park in Soho und Essen beim Italiener (Kohlenhydrate!!!) rundeten den ersten schönen Sonnentag ab. Die Auskunft im Hotel über die Wetterentwicklung ließ nichts Gutes für den Marathontag verheißen, aber es konnte sich ja noch ändern, immerhin lagen noch mehr als 30 Stunden bis zum Start vor uns. Am Samstagmorgen wurden wir zu einer knapp 4-stündigen Stadtrundfahrt abgeholt, die noch mal einen guten Überblick über die Stadt brachte und auf der Marathonmesse endete (Temperatur ca. 21°C). Ein erstes Kribbeln kam auf, nachdem wir unsere Startnummern in Empfang genommen hatten. Nach einem kurzen Bummel über die Messe beschlossen wir, die Messe Messe sein zu lassen und machten es uns lieber in der Sonne bequem und schnupperten erste Marathonatmosphäre: der Countdown lief. Der Rückweg führte uns nach Notting Hill in einen urigen Pub, das letzte Guinness wurde noch mal mit Genuss getrunken, an Bestzeiten dachte keiner mehr. Dann das normale Marathon-Vorabend-Programm: Pasta pur, zeitig aufs Zimmer, Utensilien vorbereiten (mit Trinkgurt oder ohne, mit oder ohne Pulsuhr, warme Klamotten zum Wegschmeißen mitnehmen oder nicht, wie warm wird es tatsächlich, SONNENCREME ???). Sonntag morgen pünktlich um 07.15 Uhr stand der Bus abfahrtsbereit vor der Tür, um uns in den Startbereich nach Greenwhich zu fahren und schon hier wurde uns allen ganz schnell klar, dass die warmen Sachen nicht benötigt werden. Dann die normalen Startvorbereitungen: Schlange stehen am Dixi kein Problem – über mehrere hundert Meter standen jeweils 12 Dixis im Quadrat mit Anweiser und Putzdienst (wir haben selten so saubere Dixis gesehen). Viel Wartezeit hatten wir diesmal gar nicht, langsam wurde es Zeit, unsere Beutel kamen zu den bereitstehenden LKWs (alles völlig entspannt und ohne Stress trotz der Menschenmengen) und unsere Wege trennten sich: Ulla und Frank beschlossen ebenso wie Sylvia und ich, gemeinsam zu starten und wir reihten uns in unseren jeweiligen Startbereich ein. Gesa war noch voller Optimismus, ihre Zielzeit von 3:40 – 3:45 zu erreichen und beschloss, ihr Glück „allein“ zu versuchen. Der Start verlief völlig unspektakulär und wurde von uns gar nicht so richtig wahrgenommen, irgendwann setzte sich der Bandwurm in Bewegung. Endlich ging es über die Startlinie und alles schien gut, bis der Tross auf den ersten 1000 m ins Stocken geriet. Nach 12,5 min hatten wir die erste Meile erreicht, spätestens jetzt war uns klar, dass schon alleine aufgrund der Menschenmenge, unabhängig von der Wärme, Wunschzielzeiten nicht erreicht werden würden, so dass wir uns davon sofort verabschiedeten. Es war warm, es war eng, aber es war toll: ein Wahnsinnspublikum, auf den ersten Meilen reagierten auch noch die Läufer und machten z.B. bei YMCA aus den Musikboxen alle mit, später wurde es dann stiller um sie, jeder hing seinen Gedanken nach und wartete sehnsüchtig auf die nächste Dusche (es gab vier offizielle und viele private Gartenschläuche, die für die notwendige Abkühlung sorgten). Die Strecke führte uns nach 12 Meilen über die Towerbridge und ließ das Läuferherz höher schlagen, einer der ergreifendsten Momente dieses Laufes und ein weiterer Meilenstein Richtung Meile 26. Über Canary Wharf und City of London ging es auf den letzten Meilen an der Themse Richtung Big Ben, Westminster Abbey und Buckingham Palace. Die letzten 600 m, am Palast und an Tausenden von Menschen vorbei auf die Mall, noch 300, noch 200, noch 100 m und ... geschafft – nach 04:58:03 Stunden. Trotz der zwei schon gelaufenen Marathons lassen sich die Gefühle nicht unterdrücken, die einen auf den letzten Metern und im Ziel überkommen. Alle haben wir es geschafft und sind überglücklich angekommen. Mit einem original roten Doppeldeckerbus ging es zurück nach Kensington, dort ließen wir Hotel und Dusche links liegen, der Pub um die Ecke mit seinem gekühlten Guinness wartete schon auf uns... !!!! Fazit: London ist eine (Marathon-) Reise wert! Und gehört für uns in die Kategorie „Genusslauf“ und nicht in die „Bestzeitenlauf“!
Und hier noch einige Zahlen, entnommen aus „The Time“ vom 23.04.2007:
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