Münstermarathon
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Hier gibt es Laufberichte zu den Jahren

  • 2004 (mein 1.Marathon)
  • 2011 Bericht von Fritz Rietkötter
  • 2015 Bericht von Ralf
  • 2016 Organisation meines 100. Marathon-Lauf

Münster Marathon 11.09.2016 - die Organisation

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die Strecke macht Spass -Stadt und Land

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wer da durchläuft weiss was Zielgerade bedeutet

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Spass auf der Strecke, überall.....

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die letzten Meter oder die erst, egal...

wie die Zeit vergeht, mein 1.Marathon 2004

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der Zieleinlauf ist der Hammer

Mein erster Marathon 2004 war nicht der letzte Marathon, dass ist klar. Dass es allerdings 100 werden würden, hätte ich nie gedacht. Und der 100. Marathon/Ultramarathon soll genau da gelaufen werden, wo ich meinen ersten lief, in Münster.

Die Stadt ist toll, das weiss ich, da ich dort einige Jahre gerne gearbeitet habe. Zudem bietet sie eine bemerkenswerte Marathonstrecke mit viel Abwechslung und jede Menge Spass am Streckenrand. Es geht um und durch den Stadtkern, vorbei am Aasee, durch das ländlich geprägte Umland und schließlich rein in die Altstadt. Rein in diese tolle Kulisse, die den Rahmen für einen außergewöhnlichen Zieleinlauf bietet. Da, wo die Zielgerade enger wird, die Zuschauer applaudieren und die kleinen Fähnchen über die Strecke gespannt sind, da ist Gänsehaut-Feeling-Pur angesagt.

Dieses Laufevent mit Marathon- und Staffelwettbewerb macht Spass, keine Frage.

WLT.Kick-Off-Verantaltung: 06.09.16 Ort wird noch bekannt geben. Klärung aller organisatorischen Einzelheiten und offener Fragen zum Marathon.

Samstag 10.09.2016

  • gemeinsame Pasta-Party und Übergabe der Startunterlagen

Sonntag 11.0.2016

  • Abfahrt gegen 6.30h in Wildeshausen --genauer Termin wird später bekannt gegeben.
  • Start 9.00 Uhr Marathon
  • Start 9.15 Uhr Staffelmarathon (10,5km|11km|10km|10,7km)
  • Gegen 13.30h sammeln aller WLT.Läufer im Zielbereich (Sammelpunkt folgt)
  • Gegen 15.00h gemeinsame Abschlussveranstaltung in Münster

Kosten:

  • Meldegebühr | Sprit | usw folgen separat

Anmeldung:

 

Link zur Veranstaltung: www.volksbank-muenster-marathon.de 

 

Wer Lust hat mitzufahren, der schickt mir eine Mail an laufen@wildeshauser-lauftreff.de  Für Fragen stehe ich natürlich auch gerne zur Verfügung oder Ihr lest einfach die nachstehenden Laufberichte....

Natürlich wird auch zusammen trainiert und optimal vorbereitet, Trainingspläne kann ich auf Wunsch auch zur Verfügung stellen. Die Trainingsläufe werden gesondert bekannt gegeben. Dazu bitte in die WLT.News schauen.

 

Der Münster Marathon ist eine Reise wert, also nichts wie hin!

 

Quelle Bilder: Marathon Münster Organisationsbüro und Laufreport.de

Münstermarathon 2015 - ein Laufbericht von Ralf Lietz

Eine kleine Vorgeschichte. Der 3. Marathon in meiner jungen Marathonkarriere 2011. Da dachte ich noch, Marathonlaufen ist wie Fahrradfahren. Das läuft jetzt und geht immer. In Münster wurde ich eines besseren belehrt und mit gefühlten 20km Gehpausen auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

Deshalb wollte ich immer noch einmal nach Münster, um zu sehen, ob es an der Stadt lag oder an meiner Überheblichkeit.

Münster war mir nicht nur deswegen in Erinnerung geblieben. Was diese Stadt und das Umfeld an Unterhaltung entlang der Strecke aufgestellt hat, war schon in 2011 die Anreise wert.

Nun zum aktuellen Event am 06.09.2015. Zeitig losgefahren, um einen Parkplatz direkt an der Startnummernausgabe oder an der Startlinie zu ergattern. Das ist in Münster noch möglich, da am Schlossplatz gestartet wird und ausreichend Parkmöglichkeiten für die frühen Vögel zur Verfügung stehen. Startunterlagen geholt und wieder ab ins Auto, um dem beginnenden Treiben da draußen zuzusehen.

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8:45 Uhr. Kleiderbeutel wegbringen. Auf diesem Weg treffe ich 4 weitere Läufer des WLT ( Janna, Dennis, Holger und Manfred). Wir wünschen uns einen guten Lauf und es wird jetzt Zeit, in meinen Startblock zu kommen.

Die letzten Minuten vor dem Start. Die Musik wird richtig aufgedreht. Ein „Hoch auf uns“ und andere Stimmungslieder puschen uns vor dem Start richtig hoch. Der Bürgermeister spricht noch kurz und dann der Startschuß. Das Feld rückt näher zusammen und schiebt sich Richtung Startlinie. Einige Augenblicke wird gegangen, aber dann kann auch unser Startblock langsam Anlaufen.

Es sind trotz der frühen Morgenstunde reichlich Marathonanhänger oder Angehörige von Teilnehmern unterwegs. Es geht nun in einer großen Schleife durch Münster. Zuschauer stehen an der Strecke, liegen in den Fenstern, überall Plakate mit Namen von Läufern, die Anspornen sollen. Die ersten Bühnen sind belegt und uns wird versichert, auf dem Rückweg zum Ziel wird hier nochmals richtig Gas gegeben. Einige Strassen und Orte kommen mir bekannt vor. Liegt vielleicht daran, dass unserer Jahresfahrt 2015, den Abschluss in Münster gefunden hat??? Das Laufen in einer Gruppe von so vielen Gleichgesinnten macht einfach Spass. Ich vergesse auf den ersten Kilometern vollkommen auf die Zeit zu achten und Flüssigkeit nachzufüllen. Also ran an die nächste Verpflegung. Ca. alle 2,5km ein Verpflegungspunkt. Abwechselnd Wasser und die Nächste Wasser, Iso, Cola und Obst. Super toll. Auf die Uhr geschaut. Schnitt von 4:57min. Alles gut. So um die 5min auf den ersten 30km war angedacht. Weiter geht es nun Rund um den Aasee. Der erste Staffelwechselpunkt kommt in Sicht. Stimmt, da war doch noch was, was Münster interessant macht. Der Staffellauf. Kurz nach dem ersten Wechselpunkt werden mich nun immer wieder Staffelläufer überholen und so ein wenig Farbe in die Reihen der Marathonis bringen. An deren Rückenwerbung habe ich mich nun satt gesehen, denn mittlerweile hat sich das Läuferfeld sortiert. Vor und neben mir haben sich die 3:30Std Läufer eingefunden, die sich an den Brems- und Zugläufern, mit den Luftballons orientieren. Rüber über die Brücke und auf der anderen Seite am Aasee zurück. Da ist der kleine Stand der Weinverköstigung. Der ist in Erinnerung geblieben. Noch ein paar Häuser und dann wird es ländlich, bis nach Nienberge. Windböen von vorn machen es mir schwerer, dass Tempo zu halten. Schnell zu einer Gruppe vor mir aufschließen und Windschattenlaufen. Spart Kraft. Unterwegs die Zeitnahme Halbmarathon und der nächste Staffelwechselpunkt. Marathonis links vorbei. In Nienberge erwartet uns eine große Verpflegung und Bühnenprogramm. Wieder Klasse gemacht. Weiter geht es ländlich Richtung Roxel. Der Wind kommt nun schräg von hinten und macht das Laufen wieder etwas angenehmer. Roxel, da ist richtig was los. Gefühlt ein kleines Volksfest. Für mich kommt in Roxel Km 30. Die Uhr zeigt einen Schnitt von 5:01min. Mein Ziel ist erreicht und ich nehme Tempo raus, um die letzten 12km in mässigem Tempo zu absolvieren.

Nach Roxel kommt die einzig wirklich richtige langgezogene Steigung. Langsam rauf und ab jetzt das Unterhaltungsprogramm auf dem Weg zurück nach Münster geniessen. Das nächste Highlight ist in Gievenbeck. Stelzenkünstler, Jongleure und Sambaband. Ab jetzt geht es durch bewohnte Vororte, in denen die Anwohner was los machen. Es gibt ein Fanprojekt, bei dem Gruppen sich zwanglos anmelden können und dann dürfen diese an der Strecke etwas veranstalten. Weiter geht es Richtung Innenstadt. Nochmals vorbei an der Weinverköstigung und dem Hafen am Aasee. Die Zuschauer an der Strecke werden wieder mehr, je näher ich dem Zentrum komme. Unweigerlich werde ich wieder schneller, getragen von der Euphorie der Zuschauer. Mein Name wird immer wieder von der Startnummer abgelesen und gerufen.“ Noch 2km. Ralf das schaffst du.“ Ja, dass schaffe ich. Rüber über die Ziellinie. Auf dem Prinzipalmarkt ist richtig was los. Es wird alles an Verpflegung geboten, was man von Marathonveranstaltungen kennt und die Läufer bedienen sich reichlich. Schnell eine Folie überziehen, gegen Auskühlung und einmal an den Verpflegungsständen entlang.

Finishershirt abgeholt und dann langsam, mit dem 3ten Erdinger, auf den Weg zu den Duschen gemacht. Das Wetter hat gehalten. Einmal kurz Sprühregen, ansonsten bedeckt, mit kurzen sonnigen Abschnitten. Um die 15 Grad. Mein Laufwetter. Münster war eine Reise wert und ich denke, in 2016 wird diese Stadt mich wiedersehen. Anreise von knapp 1,5 Std, eine tolle Organisation und Stimmung. Münster, ich komme wieder und hoffe mit diesem Bericht, Läufer des Wildeshauser Lauftreffs neugierig auf Münster zu machen. Viele Events habe ich weggelassen, damit ihr sie euch selber anschauen könnt. In diesem Sinne. Gut Lauf

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Das ist Marathon! – ein Laufbericht zum Münster Marathon, von Fritz Rietkötter

6.00 Uhr Sonntags Morgen. Der Wetterdienst sagte bis Mittag angenehme Witterung vorher und so ging es los Richtung Münster. Ralf, Alfred und ich machten uns auf den Weg zu einem außergewöhnlichen Marathonlauf. Später, gegen 8.00 Uhr, folgte dann unsere Fantruppe mit Petra, Karin und Maria.

 

Nach kurzer Fahrt waren wir dann gegen 7Uhr (wenn auch etwas früh) im Organisationsbereich des Marathons. Kleiderabgabe, WC – Kontrolle und ab Richtung Startbereich, wo wir uns mit Sandra und Frank treffen wollten, was auch bestens geklappt hat.

Vom Start bis zum Ziel, Münster macht Laune!

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WLT.Fans und WLT.Läufer in Münster

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Anschließend im Startblock war es wieder, dieses Kribbeln, wie vor jedem Marathon- oder Ultramarathonlauf. Gespannte Erwartung und jede Menge Eindrücke, die Vorfreude auf diesen Lauf war riesig. Der Moderator rief das Läuferfeld noch auf, das es kein Wetter für Bestzeiten würde und sich jeder den schwierigen Witterungsbedingungen in Sachen Laufgeschwindigkeit anzupassen solle. Nach einer Schweigeminute für die Opfer des „11.September“ ging es pünktlich um 9.Uhr los. Das Läuferfeld aus ca. 3.500 Marathonis und 4.100 Staffelläufern setzte sich in Bewegung.

Was der Sprecher mit den schwierigen Witterungsverhältnissen meinte, wurde auf der Strecke schon nach wenigen Kilometern fühlbar. Sonniges Wetter mit 90% Luftfeuchte (wie wir später erfuhren) und kurz nach dem Start schon um die 23Grad liesen den Körper sofort ans Limit gehen und verlangte im Laufe des Marathons der eigenen Fitness alles ab. Besonders um km33, wo eine ca.2,5 km lange Steigung zu bewältigen war, ging es an die Grenzen. An dieser Stelle, wo es vorher noch etwas Regen gab, dann wieder prallen Sonnenschein, trocknete das Wasser auf dem Asphalt sofort und bildete kleine aufsteigende Wölkchen. Wie sagte Alfred später: da brauchte man nicht trinken, nur tief einatmen, so nass war die Luft.

Doch bis zu dem Erlebnis war noch etwas hin. Die ersten 10km führten durch die Innenstadt von Münster. Moderne Architektur, gepaart mit vielen historischen Bauten, machte diesen Teil zu einem Hingucker. Anschließend über den Stadtwall, dessen Bäume in der Sonne glänzten und dem Läuferfeld in Mitten der Stadt ein Stückchen Natur vermittelten. Schließlich ging es ab km14 raus aus der Stadt. Hier war auch der Punkt, wo unsere Fangruppe auf uns wartete und uns mit ihren Anfeuerungen und Getröte auf die weitere Strecke schickte. So sind die Unterschiede, wir Läufer kämpften auf der Strecke und unsere Fangruppe hatte erstmal ein gemütliches Frühstück im Restaurant, bevor es zum anstrengenden Anfeuern ging.

Ab km17 folgte dann der Landeschaftsteil des Münster Marathon. Hier ging es über lange Geraden, durch die landschaftlich reizvolle Peripherie Münsters. Immer wieder langgezogene Anstiege, die den Puls hochschnellen ließen und immer wieder jede Menge Zuschauer, die an Kreuzungen oder idyllischenHöfen standen und das Läuferfeld begeisternd anfeuerten.

Wie sagte der Sprecher vor dem Start: lasst Euch überraschen, was es alles auf der Strecke gibt. Und so kam es auch. Jagdhornbläser, Sambagruppen, Fantasiegestalten auf Stelzen, berittene Dinosaurier und jede Menge Bands auf Bühnen oder einfach so am Straßenrand. Und immer wieder die Zuschauer, die ihren Spass am Streckenrand hatten, die Läufer anfeuerten und für so manche Blödelei durch uns Läufer zu haben waren. Irgendwo bei km 36 spielte eine bayrische Combo Biene Maja. Kurz entschlossen blieb ich an einer Gruppe gut gelaunter Zuschauer stehen, die es sich mit einem Bierchen gemütlichen gemacht hatten und gemeinsam sangen wir „Die Biene Maja…“. Was für ein Erlebnis auf einem Marathon, das gibt es nur in Münster.

Und dann war es plötzlich klar, Elvis lebt in Münster! Auf einem Hochrad mit Stelzen fuhr er am Streckenrand bei km38 neben dem Läuferfeld. Auf mein Zurufen „Elvis lebt doch!“ schmettere er zu Klängen aus seinem CD - Player „Are you lonesome tonight“. Einfach nur genial. Da mir das vermutlich keiner glaubte habe ich es natürlich im Bild festgehalten, hierzu siehe die Fotogalerie weiter unten!

Zwischendurch immer wieder ein Blick auf die Pulsuhr, um den Körper zu kontrollieren. Das ständige Abstoppen, Fotos auf der Strecke machen, mit Zuschauern Spass haben und wieder anlaufen forderte bei dem feucht warmen Temperaturen die ganze Fitness. Aber es machte einfach nur Spass. An den Verpflegungsstationen wieder eine Mütze Wasser über den Kopf und etwas Elektrolyt sowie Bananenstückchen und dann weiter. Schließlich ging es Richtung Münster City, Richtung Zielgebiete.

Die letzten Kilometer folgen wieder dahin. Kurz vor km40 gab es noch einen leckeren Rotwein – Tropfen an einer „Verpflegungsstelle“ für Weinliebhaber. Ich muss sagen, der Rotwein war lecker und gab dem Lauf das berüchtigte „I – Tüpfelchen“, so kurz vor dem Einbiegen auf die Zielgerade. Und dann war es wieder soweit, Menschenmengen dicht gedrängt am Straßenrand, Stimmung überall. Aus dem Nirgendwo plötzlich wieder Marias Tröte. Unverwechselbar und schnell zu lokalisieren. Schnell ein Fotoshooting auf der Zielgeraden und dann weiter Richtung Glückseligkeit, weiter Richtung Ziellinie. Rechts spielte ein Live – Band auf einer großen Bühne, über uns die Fähnchen, die über den gesamten Prinzipalienmarkt gespannt waren und dem Zieleinlauf dieses unvergleichlichen Korridor – Feeling gaben. Hier war Gänsehaut pur angesagt. Für diese Minuten werden unzählige Trainingskilometer absolviert und viele Vorbeitungsläufe bestritten. Mit dem Überlaufen der Ziellinie nach 42,195km war dieser erlebnisreiche Genuss – Marathons zwar erfolgreich abgeschlossen aber noch lange nicht beendet. Jetzt folgte der ein oder andere Schwatz mit den Marathonis im Zielgebiet. So z.B. mit einem Kölner, der sichtlich begeistert war vom Münster Marathon und ihn in eine Reihe mit dem Karnevalsmarathon in der Domstadt stellte.

Später nach dem Lauf, beim gemeinsamen Schnack der WLTler im Versorgungsbereich, hatten dann alle viele Geschichten zu erzählen, was auf und neben der Strecke passierte. Marathon ist eben mehr als nur die Hatz nach selbst gesteckten Zielzeiten, das zeigte dieses Wochenende überdeutlich. Und das der Zielbereich auch für die Zuschauer Gänsehaut – Feeling bereit hielt, berichtete Petra aus der WLT.Fangruppe: Folgten doch die Zuschauer an der Zielgeraden der Aufforderung des Moderators, ganz leise zu sein. Wie sagte Petra: „…und plötzlich war es Muxs-Mäuschen-still.“ Das alleine ist schon beeindruckend. Aber wenn man weiss, dass dort tausende Zuschauer stehen, und auf Kommando lautstark applaudierten, das ein tosender Lärm durch den Zielbereich fegte und die reinkommenden Läufer nach absoluter Stille so empfangen wurden, dann ist das noch beeindruckender….

Auch in diesem Jahr war der Münster Marathon, immerhin in seiner 10ten Auflage, wieder ein Lauf – High – Light im alljährlichen Marathonkalender. Top organisiert, mit einem besonderen Publikum und jeder Menge Events am Streckenrand. Dazu beeindruckte Münster wieder mit einer unglaublich abwechslungsreiche Streckenführung sowie dem einzigartigen Zieleinlauf. Es macht eben Spass, sich der Herausforderung Marathon zu stellen und dieses Event zu erleben. Ich werde wieder kommen, dass steht fest.

 

Name / Zeit / Platz AK:

  • Alfred Schwarz / 3:36:27 / 56
  • Fritz Rietkötter / 4:02:24 / 251
  • Frank Stöver / 4:34:43 / 342
  • Ralf Lietz / 4:46:32 / 286
  • Sandra Kürbis-Edzards / 4:56:36 / 86

Impressionen rund um den Münster Marathon 2011 - Das ist Marathon!

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Ein Laufbericht von Fritz Rietkötter

Als erster Läufer des Wildeshauser Lauftreff absolvierte Fritz Rietkötter seinen ersten Marathon. Begleitet wurde er auf der Strecke von Trainer Martin Götz und an der Strecke von Maria Schmitt und Maren Goedeke.

Bei Sonne - satt und Temperaturen um die 28 Grad ging es am Sonntag auf die 42,195 km Strecke durch Münster. Insgesamt haben sich über 3.300 Läufer auf den Weg gemacht, begleitet von zahllosen Zuschauern am Wegesrand.

Los ging es pünktlich um 10.00 Uhr auf dem Hindenburgplatz. Die Strecke führte zunächst in einer Schleife durch die Altstadt, um dann über den Ortsteil Roxel ins Ziel auf dem Prinzipalmarkt zu münden. Der Münster - Marathon bietet eine Mixtur aus Stadt- und Landschaftsmarathon.

Besonders zu schaffen machte allen Läufern die heissen Temperaturen, die nur durch eine gute Trainingsvorbereitung, eines disziplinierten und kontrollierten Lauftempos sowie jede Menge Wasser bewältigt wurde. Ein besonders Lob gilt dann, neben der zweifelsohne perfekten Organisation, den vielen Zuschauern am Rande der Strecke. Durch jede Menge Anfeuerung, privat organisierter “Streckenduschen” und unzähligen Musikgruppen wurde dieser Marathon zu einem unvergesslichen Erlebnis für Läufer und Schaulustige.

Der nachfolgende Auszug belegt mit wenigen Worten, was in Münster abgelaufen ist:

Autor: sixlegs
Datum: 06.09.04 16:12
Hallo Orga-Team,
gestern bin ich meinen zweiten MüMa und insgesamt fünften Marathon gelaufen. Wenn ich auch auf der "Roxeler Schleife" fast eingegangen wäre (ist immer noch untertrieben) bin ich doch abwechselnd lachend und weinend am Prinzi angekommen. Alle Betreuer waren so überaus freundlich und hilfsbereit, das Publikum so unglaublich enthusiastisch, wie ich es sonst noch nirgendwo erlebt habe. Mir ging's zwar zeitweise fürchterlich, aber ich habe es nicht über's Herz gebracht auszusteigen. Im Ziel hatte ich meine geplante Zeit zwar um gut 20 Minuten verfehlt, war aber so glücklich wie nach keinem anderen Marathon. Münster hat meinen persönlichen Marathon-Frust in ein Marathon-Fest verwandelt.
Nächstes Jahr bin ich also zum dritten Mal dabei.
Viele Grüße und herzlichen Dank ans Orga-Team,
Benedikt Burhorst, Startnummer 2692

Und so lief es dann aus der Sicht des Marathon - Neulings Fritz:

Als es 10.00 Uhr auf die Strecke ging, lies die strahlende Sonne bereits vermuten, welche Strapazen noch zu bestehen war. Bestens motiviert flogen dann die ersten Kilometer planmäßig dahin. Münster, mit seinen historischen Bauwerken bot zudem jede Menge Ablenkung von den Dingen, die noch kommen sollten. Die ersten Zwischenzeiten lagen absolut im Plan. In 1:00:39 wurden die ersten 10 km überstanden, die Halbmarathonzeit folgte mit 2:08:02. Doch dann kam, was auch in der o.a. E-Mail beschrieben wurde, dann kam die Roxeler Schleife! Eine nicht enden wollende gerade Straße ohne jeden Schatten, mit einer konstanten Steigung über ca. 3 km. Dazu liefen bereits auf der Gegenseite die ersten Läufer wieder Richtung Zentrum, was auch nicht unbedingt zur Motivation beigetragen hatte. Hier war dann auch der Zeitpunkt gekommen, so zwischen Kilometer 26 und 29, den inneren Schweinehund endgültig zu besiegen. Martin immer einen Schritt vor mir und der Tatsache erliegend, dass man immer noch selber laufen muss, tat so ziemlich alles an meinem Körper weh, was gebraucht wurde. Die Sonne dachte auch nicht im entferntesten daran, hinter einer Wolke zu verschwinden und so gab es nur eines, sich selbst sammeln, konzentrieren aufs Laufen und irgendwie durch. Endlich in Roxel angekommen, folgte mit 3:05:26 die nächste Zwischenzeit bei km 30. Mir schien, als würde es in Münster nur noch Straßen mit Steigung geben. Ab ca. 37km kam endlich der Punkt, wo es mit meinem Körper wieder (wie mit den Straßen) bergauf ging. Endlich wieder ein Laufrythmus, endlich wieder mehr Luft und durch die Zuschauer wieder jede Menge Motivation. Und als Martin Götz meinte, wir schaffen das Ziel in einer Zeit um 4.30 Stunden, da war dann der Motivationsberg endgültig genommen. Getragen von einer Welle der Euphorie kamen wir dann dem Zentrum immer näher. Bei km 40 waren alle Schmerzen verflogen und der Lauf ins Ziel auf den Prinzipalmarkt glich wirklich einem Marathonfest, an dem jeder, egal ob Läufer, Organisationsteam oder Zuschauer seinen ganz persönlichen Anteil hatte. Meine Zeit mit 4:28:09 war dann mein persönlicher Triumpf. Mit der Zielsetzung in den Marathon gegangen, anzukommen und möglichst unter 5 Stunden zu bleiben war die Minimalanforderung locker bewältigt. Das Ziel unter 4:30 Stunden zu erreichen wurde zwar vom Trainer nie in Frage gestellt, als die Uhr aber bei 4:28 Stunden stehen blieb, war die Freude um so größer. Auf die Frage von Maren und Maria (meiner professionellen Streckenbegleitung) kurz nach dem Marathon, ob ich noch einen Marathon laufen wolle oder ob dies der einzige bleibt, gab es dann nur eine Antwort: der nächste Marathon kommt bestimmt! Auch wenn ich mittlerweile Muskelpartien kennen gelernt habe, von denen ich früher nicht einmal ahnte, das es sie gibt. Wie ein kleines Schild am Streckenrand so trefflich aufzeigte: der Schmerz geht, doch der Stolz bleibt.

Nachdem ich von Februar 04 - April 04 mit Hilfe von Trainer Martin 14 kg abgenommen habe (anzumerken bleibt, nicht mit Diät sondern mit Bewegung!!) und ich mich dann konzentriert auf den ersten Marathon in der Gruppe Wildeshauser Lauftreff vorbereiten konnte, bleibt eigentlich nur ein Fazit: eigene Grenzen kennen lernen und seinen inneren Schweinehund wirklich zu besiegen, dazu ist ein Marathon bestens geeignet!

Wer Lust und Spass am Laufen hat und aus unserer Umgebung kommt, sollte doch einmal beim Wiledshauser Lauftreff vorbei schauen. Infos zu den Trainingszeit gibt es hier: Trainingszeit. Übrigens, wer nicht aus der Umgebung kommt, ist bei uns natürlich auch herzlich eingeladen.

Maren Goedeke, Fritz Rietkötter, Martin Götz. Vor dem Lauf denkt man an nichts schlimmes!

Das Zielnach 42,195 km! Ein Gefühl, dass sich nicht beschreiben lässt.

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Fritz Rietkötter, Martin Götz. Bei ca. km 14 lief alles nach Plan.

Fritz Rietkötter, Maria Schmitt, Martin Götz. Nach dem Lauf ist die Welt wieder in Ordnung!

 

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