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Die ersten Kilometer zogen so dahin. Am Morgen ein paar Kilometer durch die Natur zu ziehen, macht zweifelsfrei Spass. In der zweiten Runde wurde dann das Tempo etwas angezogen. Der Puls lief ruhig und rund, der Laufrhythmus war optimal. Die nächsten Kilometer konnten also kommen. Zwischendurch an der leckeren Verpflegungsstation im Start-/Ziel- Bereich vorbei und etwas Versorgung aufnehmen. Die zweite Runde war schnell erledigt. Die dritte Runde brachte dann zwei Erkenntnisse, die aber eigentlich auch nicht neu waren. Zum einen änderte sich das Wetter von sonnig auf bewölkt. Laut Wettervorhersage sollte das auch so sein. Regen gab es, bis auf ein - zwei Tröpfchen Vorhersage gemäß auch nicht. Zum Zweiten merkte ich, dass die auf den ersten Blick nur leicht welligen Streckenpassagen nun doch durch die Rundenwiederholung etwas anstrengender wurden. Aber egal, abzusehen war das alles und so ging es mal leicht rauf und dann wieder leicht runter. Ein bischen Abwechslung muss ja schließlich sein.
Nach den vier großen Runden folgten schließlich die drei kleinen. Also wieder ran an die Verpflegung, wieder Puls kontrollieren und dann wieder rein in den Wald. Wieder Laufrhythmus aufnehmen, wieder die Strecke abspulen und das Tempo möglichst konstant halten. Wieder durch die welligen Streckenpassagen. Wieder den Wald wahrnehmen und sich doch aufs Laufen konzentrieren. Ich cruste so vor mich hin und wäre der Gewohnheit folgend, fast wieder den linken Weg gelaufen. Einziger Unterschied dieses Mal: da, wo man in den ersten vier Runden noch nach links abbiegen musste, ging es jetzt direkt nach rechts. Ja, manchmal sollte man schon mitdenken. Verlaufen wäre aber auch nicht schlimm, hätte ich mich über ein paar weiter Kilometer hier freuen können. Das Gute, an der besagten Gabelung gab es ebenfalls einen kleinen Verpflegungspunkt, der nochmal etwas Erfrischung bot. Schließlich weiter. Wieder in Richtung Start/Ziel, vorher wieder an den langen Frischholz – Lagern vorbei, die so gut nach Harz dufteten. Wieder vor dem Zielbereich die rechte „Einfahrt“ nehmen und auf die nächste Runde. Aber nicht ohne ein Stück Kuchen zur Kräftigung, kurzkettige Kohlenhydrate sollen ja besonders gut sein - heißt es - glaube ich - egal - schmeckte sehr gut....
Die letzte Runde dann ein klein wenig langsamer und schließlich rein in Ziel. So der Plan und die Ausführung. Das Resultat war eine Zeit von 4:02h mit dem 20. Gesamtplatz und dem 7. AK-Platz. Genau genommen alles nur „Schall und Rauch“. Viel wichtiger, es war ein toller Lauf in einer sehr schönen Umgebung bei perfektem Wetter und vielen netten Laufpartnern. Schade, dass es die letzte Auflage dieser Veranstaltung war. Ich wäre bestimmt wieder gekommen. Anschließend ein wenig mit den Läufern im Zielbereich schnacken und dann auf nach Hause, wo vorher, wie schon erwähnt, der Stau noch auf mich wartete…
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